26.04.2008

Medio Año Matrimonio!

Es ist genau ein halbes Jahr her, dass wir geheiratet haben. Somit wollen wir uns den Tag versüßen und fahren schon früh nach Puntarenas an die Pazifikküste.

 

Gewinnspielfrage: Wann haben wir geheiratet?

Gewinn: Eine hübsche Mupfel - selbstgesammelt!

 

Es lohnt sich, da wir schon auf der Busfahrt ein ganz seltenes Wesen sehen. Unser erstes Manati ;-) !puntarenas-00032.jpg

 

Der Bus hält 20 Meter vom Strand entfernt und ungeheure Hitze zwingt uns unweigerlich ins erstbeste Strandcafé. Es gibt für Corinna das heißgeliebte casado plus Batida, für mich nur das zweitgenannte zur Erfrischung. Der Ort ist nicht besonders einladend. Er wirkt wie ein Rimini für amerikanische Touristen und Ticos: weiter Strand, Liegesühle und ein Haufen an Souvenirshops an der Promenade aufgereiht. Die touristische Attraktivität dieses Ortes macht sich auch an den 200 Colones für den Klogang bemerkbar – erstmalig hier in Costa Rica. Die Hitze ist immer noch vorhanden. Wir entfernen uns ein wenig vom größten Trubel und einem schon verdrängten Kreuzfahrtschiff am Bootssteg. Eine Palme spendet angenehmen Schatten, den wir zu nutzen wissen. Wir legen uns hinein, lassen die Sonnenstrahlen von der Palme an uns vorbeileiten puntarenas-00040.jpg und ein wenn auch nicht kühler aber trotzdem angenehmer Wind begleitet unser Backgammonspiel. Ein kleiner Snack und ein erfrischendes Getränk beenden im Touri-Restaurant unseren Aufenthalt in Puntarenas. Wir entscheiden, einen schönen Tag gehabt zu haben. Den Ort werden wir jedoch voraussichtlich nicht mehr besuchen.

 

Der Sonntag stand unter dem Motto Telefonieren, Putzen und Kleben!

 

Mich hat die süße Stimme meiner Frau geweckt, wie sie in natürlich nur den allerbesten Tönen von ihr, mir und unserem Leben hier in Costa Rica ihrer Mutter erzählt. Danach waren noch die Ilona, Corinnas Papa und die Nella dran, mehr über uns aus erster Hand zu erfahren.

 

Während ich dann meine Eltern unter Beschuss genommen habe hat sich die Corinna schon der abgemachten Hausarbeit gewidmet. Unsere Wohnung ist auf Hochglanz poliert, der Frühjahrsputz ist vorbei, was bedeutet, dass der Sommer kommen kann.

 

Der Abend steht im Zeichen der Weiterführung - ich die Inhalte der Homepage, Corinna unser Reisetagebuch. Wenn das erreichen des Endes unseres ersten Reisetagebuchs eine neue Etappe bedeutet, so hat sie heute begonnen. Die erste Spannung ist garantiert, denn der Schmuck im Reisetagebuch wurde von Corinna mit Hilfe von Mehl und Wasser eingeklebt. Rüdiger Neberg kann schon noch was von meim Schafal lernen, denn es babt! Wir hoffen es bleibt so und schimmelt nicht.

 

An dieser Stelle einen besonderen Gruß an meinen Cousin Marco. Ja, Marco, Wasser und Mehl in der richtigen Zusammensetzung gemischt macht Kleber.

 

Wir sind müde und gehen ohne weitere Umschweife aber dafür mit einer Wochenendabschiedszigarette ins Bett.

 

Guad Nacht!

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